Vorwort Fachbegriffe sind nicht jedem geläufig, daher entsteht hier ein kleines BDSM Lexikon. Eigene Vorschläge können gerne eingereicht werden. Für die Papierfetischisten das Lexikon als PDF
Zahlensalat 24/7Eine einheitliche Definition gibt es hierzu nicht. Allen Definitionen ist jedoch eins gemeinsam, der dominanter Part hat durchgängig gewisse Rechte gegenüber dem devoten Part, eben 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche. Eigene Definition69Stellung, bei der sich beide Partner gegenseitig oral verwöhnen.
A AbbindenTechnik, bei der Teile des Körpers, meist mit einem Seil oder einer Schnur, abgebunden werden. Absturz Die Session ist aus emotionalen Gründen fehlgeschlagen. Was vorher Lust bereitet hat, wird nun als äußerst unangenehm empfunden. Ampelcode Wie bei einer Verkehrsampel kann der devote Part sein Empfinden mitteilen. Grün bedeutet „alles ist in Ordnung“, gelb bedeutet in etwa „noch ist es in Ordnung, aber Vorsicht, Du näherst Dich meinen Grenzen“, rot bedeutet „Stopp!“. Die individuelle Bedeutung kann natürlich für jeden eine andere sein, man muss sich nur vorher darauf einigen. Artikel zum Thema Andreaskreuz Jeder kennt es von Bahnübergängen, aber es steht auch in etwas abgewandelter Form in fast jedem SM-Club oder Studio, sowie in einigen privaten Schlaf- und Spielzimmern. Es ist leicht zu bauen und ist meist an einer Wand montiert. Der devote Part wird im Stehen an den Händen und oft zusätzlich auch an den Füßen fixiert, je nach Spielart kann die mit dem Rücken oder Bauch zum Andreaskreuz geschehen. AnilingusHierbei wird der After mit oder ohne Penetration mit dem Mund, speziell der Zunge, verwöhnt. AnspuckenDer dominante Part spuckt den devoten an, um ihn zu erniedrigen. Auch bekannt unter dem Begriff Spitting. Atemreduktion Der Dom reguliert die Luftzufuhr des Subs, dieser ist somit dem Dom vollkommen ausgeliefert. Zudem führt der Sauerstoffmangel im Gehirn zu einer Art Euphorie. Diese Spielart birgt ein erhöhtes Risiko, vor allem wenn es autoerotisch (allein) oder von jemandem gemacht wird, der als Dom wenig Erfahrung und/oder Verantwortungsbewusstsein hat. Gängigste und auch eine der sichersten Spielarten ist das Zuhalten von Mund und Nase durch die Hände des Doms. Ein Griff an die Kehle ist auch möglich, jedoch sollte sich im Vorfeld über Grifftechniken informiert werden. Daneben gibt es viele Hilfsmittel, mit denen die Sauerstoffzufuhr gesenkt werden kann, so zum Beispiel der Einsatz von Gasmasken. Artikel zum Thema AtemreduktionAutomasochismusDer Masochist fügt sich in Ermangelung eines geeigneten Partners selber Schmerzen zu.
B BallknebelEin Knebel, bei dem das Mundstück ein Ball ist. Ballgag ist die englische Bezeichnung, die auch häufig zu finden ist. Bastinade Schläge auf die Fußsohlen. BeißenSpielart, die es im Bereich BDSM, aber auch außerhalb gibt. Hier sieht man, wie sehr die Grenzen zwischen normalem Sex und BDSM verschwimmen. BewerbungEinige dominante Personen erwarten von dem devoten Part, der mit ihnen in Kontakt tritt, eine Bewerbung. Oftmals werden ganze vorgefertigte Fragenkataloge gemailt, die beantwortet werden sollen. Vorsicht, fast immer steckt dahinter keine Person, die man als Partner wirklich haben möchte. Amüsantes BeispielBisexualitätSexuell kann jemand, der bisexuell ist, sowohl mit Frauen, als auch mit Männern Spaß am Sex haben. Blind DateEine Bezeichnung für ein Treffen, bei dem man sich nicht real kennt. Blind ist es eher selten, da im Vorfeld meist Fotos ausgetauscht werden (zur Vermeidung böser Überraschungen auch sehr zu empfehlen) BloodsportsZu Deutsch Blutsport. Dies sind Spiele, bei denen Blut eine übergeordnete Rolle zuteil wird (z.B. Cutting). Hierbei ist wegen der Verletzungs- und auch Infektionsgefahr besondere Vorsicht geboten. Blowjob Auch als „Blasen“ oder „Französisch“ bezeichnet. Steht für die orale Befriedigung eines Mannes mit dem Mund. BondageEnglisch für Fesselspiele. Hier geht es darum, dass Dom Sub fesselt. Dies kann auf die unterschiedlichsten Arten geschehen. Oftmals wird unter Bondage aber auch das kunstvolle Verknoten verstanden, das einen weitergehenden Zweck als das reine Fixieren hat. Dieses Thema füllt ganze Bücher. BondagebrettEine Brett, meist gepolstert und immer mit Ösen versehen, auf dem Sub festgemacht werden kann. BottomBezeichnung für den devoten Part BrandingSub erhält ein Brandzeichen. Artikel zum Thema BrustfolterGerade die Brustwarzen sind ein sehr empfindsamer Bereich des Körpers. Hier kann Lust, aber auch Schmerz sehr intensiv erzeugt und erlebt werden. Eingesetzt werden meist Finger und Klammern, sowie weichere Peitschen. BullwhipZu Deutsch Bullenpeitsche, ist eine sehr lange geflochtene Peitsche, die nur einen Strang hat und an deren Ende eine flexible Spitze sitzt. Sie ist wegen der Länge sehr schwer in der Handhabung und es bedarf einiger Übung, und um sicher mit ihr umgehen zu können. Wer einmal Indiana Jones gesehen hat, wird sie kennen. ButtplugDies ist ein kegelförmiges Instrument, welches in den After eingeführt wird. Es besitzt eine breite Basis, damit es vom Schließmuskel festgehalten wird und nicht heraus- oder hineinrutschen kann.
C CaningBezeichnung für`s Schlagen mit einem Rohrstock. Carotis-Sinus ReflexAuch Karotis-Sinus Reflex gennant. Dieser Reflex beschreibt den Regelmechanismus des Blutdrucks am Hals, der für eine Reihe von Unfällen bis hin zu Todesfällen von SMlern bei vornehmlich autoerotischen Atemreduktionsspielen verantwortlich ist oder sein soll. Entlang der Halsschlagadern (Carotiden) gibt es beim Menschen Sensoren für den Blutdruck, welche über einen Regelkreis dafür sorgen, dass bei einem Druck über dem Sollwert der Blutdruck heruntergeregelt wird. Diese Rezeptoren können auch durch Druck von außen, z.B. durch Atemreduktionsspiele aktiviert werden, was zu einem reflexartigen Abfall des Blutdrucks und sofortiger Ohnmacht des Passiven führen kann. Falls Dom mit der Hand würgt, kann dieses mit der richtigen Technik leicht verhindert werden. Ist der Betroffene nicht in der Lage in eine waagerechte Position zu fallen, ist der Tod fast sicher, da er sich selbst auf keinen Fall befreien kann. Besonders gefährlich ist dies, wenn der Betroffene sich selbst in der Halsgegend fesselt. Die Todesfälle treten übrigens meist nicht durch den Reflex selbst, sondern durch Begleitumstände ein. Die Relevanz des CSR für Sadomasochisten ist äußerst umstritten. Es gibt sowohl Mediziner, die behaupten, dass es fast unmöglich sei, bei einem gesunden Menschen den CSR herbeizuführen. Andere Mediziner wiederum warnen wegen des CSRs vor Würgespielen. Da ich selber kein Arzt bin, kann ich hierzu nicht wirklich etwas sagen. Cock (and Ball-) Torture (CBT)Es kommt aus dem Englischen und steht für eine schmerzhafte Behandlung von Penis und Hoden. CockringRing, der die Hoden, den Penis oder beides umschließt und so eine Erektion verlängert bzw. das Ejakulieren verhindern soll. Zum Teil gibt es diese auch mit einem kleinen Vibrator an der Unterseite. Covern Jemand ist im Hintergrund mit der Überwachung betraut, typischerweise bei einem ersten Treffen oder dem ersten Spiel mit einem möglichen neuen Partner. Dieses covern kann auf die unterschiedlichsten Arten geschehen. Näheres hierzu im Artikel Covern. CrossdressingGeschlechtsatypisches Tragen von Kleidungsstücken, "über Kreuz", also Männer tragen Frauenkleider und Frauen tragen Männerkleidung. Crossdresser sind nicht zwangsläufig trans- oder homosexuell. Artikel zum Thema Cuckold Ein Mann, der Lust daran empfindet, dass seine Partnerin mit anderen Männern Sex hat. Artikel zum Thema Cunnilingus Oralsex, vollzogen bei einer Frau. Cutting Durch den Einsatz scharfer Gegenstände werden Schnitte durchgeführt. Eine Spielart, bei der oftmals Spuren zurückbleiben werden und bei der sehr auf die Hygiene geachtet werden muss. Artikel zum Thema
D Darkroom In der Schwulenszene sehr beliebt, gibt es diese Räume auch immer öfters im BDSM Bereich. Es ist einfach ein abgedunkelter Raum. Der Reiz liegt darin, dass man nicht sieht mit wem man hier gerade spielt. Dehnungsspiele Diese dienen dazu, Körperöffnungen, meist Anus und Vagina, mit unterschiedlichsten Geräten zu dehnen. Angebracht ist, wie immer wenn es um den menschlichen Körper geht, ein großes Maß an Vorsicht, da es zu Verletzungen bei dieser Art des “Spiels” kommen kann. DeprivationEngl. für Sinnesentzug. Sub wird einer oder auch mehrere Sinne entzogen. Dies vergrößert die Wahrnehmung der anderen Sinne bzw. Subs Empfindlichkeit. Artikel zum Thema Devot Form der Hingabe, die aus bloßem Gehorsam bestehen und auf Zufügung von Schmerz verzichten kann, und bei der es darum geht, geführt zu werden. Devot bezeichnet die Eigenschaft unterwürfig zu sein. DildoEin Sexspielzeug ohne Vibration, welches der Penetration vorwiegend der Vagina dient. Dirty TalkFrei übersetzt steht es für schmutzige Unterhaltung und beschreibt eine Sexualpraktik, bei der zumindest einer der Beteiligten eine sexuell sehr direkte Sprache verwendet (z.B: "Besorg´s mir Schlampe"). Dies kann auch erniedrigend und/oder stimulierend wirken. Artikel zum Thema DoktorspieleRollenspiel, in dem der dominante Part Mediziner und der devote Part Patient ist, fast immer in Verbindung mit Kliniksex. DomSehr verbreitete Kurzbezeichnung für eine dominante Person. Gebräuchlich sind auch die Abkürzungen MaleDOM für eine dominante männliche und FemDOM für eine dominante weibliche Person. Domina Eine weibliche dominante Person. Die männliche Form Dominus wird nur sehr selten verwendet. Oftmals wird Domina im professionellen Kontext verwendet, aber nicht jede Domina erbringt eine Dienstleistung. Für viele ist es auch nur eine ganz private Leidenschaft. Dominant Bezeichnet die Eigenschaft bestimmend zu sein. Dominuskuss Falls eine Frau ihn ausführt, Dominakuss genannt. Hierbei wird dem devoten Part Speichel vom dominanten gegeben. Dresscode Eine Kleidungsvorschrift für einen bestimmten Anlass. DummdomBezeichnung für eine dominante männliche Person, die leider nicht sehr helle ist. Dungeon Aus dem Englischen für Verlies oder Kerker. Im Bereich BDSM steht es für jede Räumlichkeit, die für entsprechende BDSM-Aktivitäten ausgestattet ist, jedoch meist handelt es sich um einen hergerichteten Keller. DreierUmgangssprachliche Bezeichnung für Sex, an dem drei Personen beteiligt sind. Artikel zum Thema DWTEine Bezeichnung für "Damen Wäsche Träger".
E EiswürfelBestehen meist (aber eben nicht immer) aus Wasser und können als kleines Folterinstrument eingesetzt werden. In Form gegossen können sie auch als Eisdildo fungieren Einlauf Meist wird ein Einlauf anal durchgeführt, aber auch vaginale Einläufe sind möglich. Eine Flüssigkeit, meist Wasser und am besten auf Körpertemperatur erwärmt, wird eingeführt. Dies kann Teil einer Session sein oder auch nur deren Vorbereitung, wenn es nur um die Reinigung z.B. des Anus geht. Vorsicht bei Verwendung von Alkohol. Der Darm absorbiert den Alkohol sehr schnell und es kommt eine große Menge Alkohol darüber direkt in die Blutbahn. Artikel zum Thema EndorphineHormone, die der Körper bei Stress oder Schmerz ausschüttet. Dies geschieht vor allem bei härteren SM Spielen und macht Sub schmerzunempfindlicher und kann in Kombination mit anderen Hormonen zum „Schweben“ führen Englisch Die „Englische Erziehung“ erfolgt vor allem mittels eines Rohrstocks. Entführung Eine gespielte Entführung, eine sehr weit verbreitete Fantasie. Artikel zum Thema Nonkon und Vergewaltigungsfantasie EPE Der Dom erhält die Kontrolle über die gesamte Sexualität des oder der Sub. Erniedrigung Sub wird erniedrigt, dies kann sowohl eine Belohnung als auch eine Bestrafung sein. Es hängt ganz von dem individuellen Kontext ab Erziehung Dom erzieht Sub zu einem gewünschten Verhalten. Dies sollte durch Belohnung für das richtige Verhalten und Bestrafung bei unpassendem Verhalten geschehen. Fortschritte werden durch Dom überwacht. Er trägt auch eine erhöhte Verantwortung. Zum einen liegt es viel an ihm, ob das Erziehungsziel erreicht wird, zum anderen muss er darauf achten, dass Sub´s Psyche keinen Schaden nimmt. Exhibitionismus Die Lust, sich in einem sexuellen Kontext zu zeigen. In einer sehr gesteigerten Form kann dies krankhaft sein. Artikel zum Thema F Facefucking Auch „Mundfick“ genannt, ist eine härtere Version eines Blowjobs, bei dem der Mund der devoten Frau passiv verwendet wird. Sprich er ist starr und der Mann bewegt sich in diesem. Meist wird der Kopf dabei mit den Händen fixiert. Facesitting Dom setzt sich auf das Gesicht von Sub, der/die auf dem Rücken liegt und entweder die Aufgabe hat einfach nur auszuharren, oder Dom sauber zulecken bzw. oral zu befriedigen. Diese Spielart wird meist von weiblichen Doms angewandt. Es kann, je nach Spielart, auch zu einer Atemreduktion kommen. Fellatio Oralsex, vollzogen bei einem Mann. Fesseln Gerätschaft, um den anderen zu fesseln. Dies reicht von massiven Eisenfesseln bis hin zu sehr bequemen gepolsterten Lederfesseln. Fetisch Bezeichnung im BDSM Bereich dafür, dass etwas, sei es eine Situation, ein Körperteil oder auch eine Sache, einen besonderen sexuellen Reiz auf einen Person ausübt. Das allgemeine, vor allem medizinische Verständnis eines Fetisch weicht von dieser Kategorisierung ab. Artikel zum Thema Fetisch und BDSMFiggingBesondere Art des Tunnelspiels mittels einer geschälten Ingwerwurzel die meist anal eingeführt wird. Artikel zum Thema Fisting Einführung zumindest der gesamten Hand in den After oder die Vagina. Hierzu gehört eine gewisse Übung auf beiden Seiten. Ungeübte sollten sich langsam an das Thema herantasten, da es gewisse Verletzungsrisiken birgt. Flag(-ellation) Schlagspiele, bei denen gerade nicht die Hand zum Einsatz kommt. Flogger Eine softe Peitsche. Sie besteht aus vielen, eher dünnen Riemen oder Fäden und ist damit ein relativ mildes Schlagwerkzeug.
G Gerte Ein schmales Schlaginstrument, welches es in den verschiedensten Ausführungen gibt. Meist finden hier Springgerten aus dem Reitsport Verwendung. Geschichte der O Ein Buch, das von der freiwilligen Versklavung einer jungen Frau handelt, die fortan nur noch „O“ genannt wird. Für viele BDSMler eine Pflichtlektüre, einige kopieren die dort dargestellte Lebensweise. Vieles aus dem Buch hat, zum Teil etwas abgewandelt, den Weg in die Realität gefunden. So ist ein Ring, der als Ring der O bezeichnet wird, das in Europa meist verbreitete Erkennungszeichen von BDSMlern. GewichteDiese werden durch Klammern am Körper angebracht und dehnen das betroffene Körpergewebe zusätzlich. Golden ShowerEin anderes Wort für Natursektspiele. GOR Eine Science Fiktion Reihe, in der die gesamte weibliche Bevölkerung des Planten Sklavinnen sind. Auch diese Fiktion gilt einigen BDSMler als Grundlage für ihre Lebensweise. Diese Gruppe ist aber kleiner als die der O-Anhänger. Gyn-Stuhl Ein Gynäkologenstuhl, oft mit zusätzlichen Halterungen zum Fixieren der devoten Person versehen und steht meist im Kontext von Klinikspielen.
H Hämatom Der medizinische Ausdruck für einen blauen Flecken. Dies wird hervorgerufen durch einen Blutaustritt in das umliegende Gewebe, also einen Bluterguss. Halsband Mit einem Ring versehen, ein Zeichen, das der devote Part trägt. Meist besteht es aus Leder, es gibt aber auch welche aus Gummi, Lack oder Metall. Der Ring kann zudem zum fixieren oder auch anbringen einer Kette benutzt werden. Halskorsett Ein sehr breites Halsband, welches den ganzen oder zumindest einen sehr großen Bereich des Halses abdeckt. Handschellen Beliebte und günstige Fesseln, meist aus Stahl. In kleiner Form gibt es sie auch als Daumenfesseln. Je dünner diese Fesseln sind, umso unangenehmer können sie ins Fleisch schneiden. Harness Ein Gurtzeug, das um den Oberkörper herum getragen wird, meist aus Leder. Herr/in Anrede einer dominanter Person. High Heels Schuhwerk, meist Stiefel, mit hohen Absätzen. Hogtie Fesselungsform, bei der die Hand- und Fußgelenke hinter dem Rücken des Bottom, der sich in Bauchlage befindet, aneinandergebunden werden. Zum Teil werden auch noch die Haare mit eingebunden.
Hundepeitsche Eine kurze Peitsche aus Leder, deren Stränge sich in der Mitte zu einer Schlaufe aufteilen, um sich am Abschluss wieder zu vereinigen. Hängebondage Eine Fesselung, bei der die gefesselte Person keinen Bodenkontakt mehr hat. Diese Art der Fixierung ist nicht einfach und ungefährlich, daher auch nicht für Anfänger geeignet.
I ICDSteht für einen Diagnoseschlüssel in der Medizin, der Medizinern auf der ganzen Welt (und der WHO) zur Klassifikation von Krankheiten dient. Sadomasochismus hat hier den Code F65.5 und wird somit als Störung der Sexualpräferenz angesehen. Hiergegen wehrt sich die gesamte Szene, ähnlich wie sich früher Homosexuelle erfolgreich gegen ihre Klassifizierung gewehrt haben. IndexEine Liste von Medien (Büchern, Filmen etc), die als jugendgefährdend eingestuft wurden und daher nicht mehr offen und nur an Erwachsene verkauft werden dürfen. InfektionDie Ansteckung mit einer Krankheit. IntimrasurGestutzte oder ganz entfernte Behaarung im Intimbereich.
J Jugendlicher Jugendliche sind in Deutschland Personen, die zwar schon 14, aber noch keine 18 Jahre alt sind. Für Jugendliche gibt es das Problem, das sie bis zum Erreichen der Volljährigkeit keine rechtswirksame Einvernehmlichkeit bekunden können. Ob eine Zustimmung der Eltern eines minderjährigen devoten Parts erlaubt ist, ist fraglich. Somit kann mit einer solchen devoten Person rechtlich gesehen eigentlich kein SM betrieben werden. Ist der dominante Part selber noch Jugendlicher, dürfte, wenn es überhaupt zu einer Strafe kommt, diese deutlich geringer ausfallen.
K KabelbinderWird als einfache und schnelle Fixierung gebraucht. Aber Vorsicht, zum einen kann abgeschnürtes Gewebe anschwellen, zum anderen ist normaler Kabelbinder, da sehr scharfkantig, nicht geeignet. Es gibt aber spezielle Kabelbinder für den Einsatz an Menschen. KäfigKäfige dienen dazu, den devoten Part einzusperren. Es gibt feste Käfige, die auf dem Boden stehen (zum Teil aber mit Rollen) und Hängekäfige, die über dem Boden schweben. Meist sind sie aus Metall, es gibt aber auch welche aus Holz. KajiraEin Begriff für Sklavin, der von Personen verwandt wird, die ihr Leben an die GOR Geschichte anlehnen. KampfsubbieEine Bezeichnung für eine devote Person, die sehr widerspenstig ist und sich nicht leicht unterwerfen lässt. Es ist ein ständiger Kampf für den jeweiligen Dom sie zu zähmen. KarabinerEin ovaler Stahlring, der sich an einer Stelle öffnen lässt und mit dem man Dinge verbinden kann, ohne das sie von allein wieder aufgehen. Geläufig ist auch die Bezeichnung Feuerwehrhaken, wobei es kleine Unterschiede bei den beiden Instrumenten gibt. Karabatsche Sie ist eine geflochtene lange Riemenpeitsche, ähnlich einer Bullwhip. Katheter Ein röhrenförmiges, starres oder elastisches, medizinisches Instrument, welches dazu dient, in längere Körperöffnungen, meist Harnröhre, aber auch After, eingeführt zu werden. Diese Praktik gehört in den Bereich Klinikspiele. KatzeEine Peitsche, die einige bis viele Riemen aufweist. KaviarUmschreibung für Kot. Ketten Sie dienen zur Fesselung und sind meist aus Metall. KeuschhaltungDer devote Part wird keusch gehalten. KeuschheitsgürtelEine Vorrichtung, die sexuellen Kontakt im Lendenbereich verhindert. Die anderen menschlichen Bedürfnisse können aber vollzogen werden. Abgekürzt wird diese Vorrichtung auch mit KG. KlammernSie werden am Körper des devoten Parts angebracht, meist an den Brustwarzen oder dem Genitalbereich. Nachdem die Klammern angebracht wurden, steigert sich der Schmerz langsam, bevor er danach auch langsam wieder abflacht und beim Abnehmen noch einmal kurz intensiver wird. Je länger sie dran waren, umso heftiger ist dieser Effekt. Vorsicht bei längerem Klammern: Durch das Abschneiden der Durchblutung kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen. Anfänger sollten sich auf maximal 10 Minuten beschränken. Artikel zum Thema KleidungsvorschriftEinige dominante Personen neigen dazu, ihren Partnern Vorschriften zu machen, wie sie sich anziehen sollen. Oft beschränken sich die Kleidervorschriften aber auch auf das, was nicht getragen werden darf. Beliebteste Vorschrift ist hier wohl keine Unterwäsche zu tragen. Kliniksex/KlinikspieleAuch unter dem Bereich weißer SM bekannt, geht es hier darum, durch medizinische Behandlung Lust zu gewinnen. Dies kann muss aber nicht mit sexuellen Handlungen verbunden sein. Artikel zum Thema KlistierMedizinischer Einlauf. KnebelEine Mundsperre, welche am Kopf befestigt wird. Es gibt ganz unterschiedliche Formen. Körperverletzung Strafbar, mindestens gemäß § 223 StGB. Die Körperverletzung ist gegeben, wenn Schmerzen zugefügt oder körperliche Schäden hervorgerufen werden, ohne dass eine strafbefreiende Einwilligung zum Zeitpunkt der Handlung vorlag. KorsettEin um die Hüften getragenes Kleidungsstück, das zu einer verengten Taille verhilft.
L Lack Material, das im Bereich BDSM häufig vorkommt, vor allem für Bekleidung. Lady Anrede für eine dominante weibliche Person. Latex Ein Naturprodukt, das im Bereich BDSM häufig vorkommt, vor allem für Bekleidung, aber auch für medizinische Handschuhe und Kondome. Bekleidung sollte richtig gepflegt werden, da sonst die teueren Stücke schnell nicht mehr zu gebrauchen sind. Artikel zum Thema Leder Leder ist das wohl am häufigsten verwendete Material im BDSM Bereich. Hieraus sind Bekleidungsstücke, Peitschen, Gerten, Fesseln, Masken, Halsbänder und vieles mehr. Leder ist ein Naturprodukt und sollte gepflegt werden. Liebesschaukel Dieses Gerät ist eine Schaukel, in die man sich legen kann. Liegefläche ist ein größeres Leder oder Kunststoffstück, welches in den Ecken Ösen zum Aufhängen hat. Die Liegeposition ist bequem und es kann zu einer vaginalen und auch analen Penetration kommen. Zusätzlich kann der devote Part an den Seilen, an denen es hängt, fixiert werden LigaDomsEine Urban Legend aus dem BDSM Bereich für die es keine reale Beweise gibt. Es soll ein Geheimbund dominanter Männer sein der im Internet Jagd auf labile Frauen macht. Artikel zum Thema LLL Abkürzung für Lack, Leder, Latex. Lustschmerz Eine Bezeichnung für die sexuelle Lust, die Schmerz hervorrufen kann. Artikel zum Thema
M MachtBezeichnet den Zustand, über jemanden Kontrolle zu haben. Sie verpflichtet aber auch. MadameAnrede für eine dominante Frau. MagneteZwischen zwei Magneten liegt ein Körperstück zum Beispiel eine Brustwarze. Die Anziehungskraft übt Druck auf den Körper der zwischen den Magneten liegt aus ähnlich dem Effekt einer Klemme/Klammer. Kleine und starke Magnete die sehr gut für BDSM geeignet sind bestehen aus Neodym. Vorsicht bei einer Zugleistung von über 3 Kilo hier besteht Quetschgefahr und Herzschrittmachen und Magnete vertragen sich schon grundlogisch nicht. MaidEine Person, die dient, oftmals in einem speziellen Outfit. Marquis de SadeDer Mensch, dessen Name für das Gebiet der sexuellen Lust durch Beherrschung und Schmerzen steht, wurde am 2. Juni 1740 als Sohn einer Adelsfamilie geboren. Er schrieb Bücher über den Sadismus, die zum Teil sehr extreme Situationen schildern und selbst viele BDSMler abschrecken. Der Namenspatron ist daher auch nicht gerade unumstritten, jedoch gibt es viele, die sich auf ihn beziehen. MaskeSie werden aus unterschiedlichsten Gründen getragen und verdecken einen Teil oder das gesamte Gesicht. MasochismusDie Fähigkeit, Lust daran zu empfinden Schmerzen zu erfahren. MasterBezeichnung einer männlichen dominante Person. MaydayInternationales Safeword. MetakonsensBei dieser Spielart verzichtet der devote Part auf die Möglichkeit, seine Einwilligung zurückzuziehen. Allein der dominante Part bestimmt die Grenzen des Spiels und es gibt kein Safeword. Artikel zum Thema MindgameEin Spiel, bei dem der devote Part nicht unterscheiden kann, was real und was Fiktion ist. Es wird hier bewusst mit Emotionen wie Angst und Erwartungen gespielt. Artikel zum Thema MistressBezeichnung für eine dominante Frau. Die Bezeichnung Money Mistress steht für eine dominante Frau, die für ihre Führung Geld oder Geschenke verlangt. MumifizierungDer ganze Körper wird eingewickelt, ähnlich wie bei einer Mumie. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Brustkorb umwickelt wird, wenn die mumifizierte Person eingeatmet hat damit es später keine Atemprobleme gibt. Zudem ist eine stumpfe Verbandschere (hat jeder Erstehilfekasten) bereitzuhalten. Artikel zum Thema
N NadelMedizinisches Gerät, welches die Haut durchsticht. Nadelrad/NervenradEin medizinisches Gerät eines Neurologen, mit dem die Schmerzempfindlichkeit geprüft wird. Das Gerät besteht aus einem Griff und am Ende davon ist ein Rad, das mit spitzen Spicks gespickt ist, befestigt. Je nach Intensität des Drucks, der auf das Rad ausgeübt wird, ist auch der Schmerz verschieden. NatursektEs gibt viele Synonyme für diese Spielart, bei der es um Urin geht. Man unterscheidet die äußerliche Anwendung und das Aufnehmen der Flüssigkeit. Abgekürzt wird dieser Bereich mit NS. NeunschwänzigeEine Riemenpeitsche mit neun Riemen. NonconEine englische Abkürzung für nonkonsensual also nicht einvernehmliche Handlungen, die, je nach Handlung, sehr schnell strafbar sein können. Artikel zum Thema NylonMaterial, das im Fetischbereich als Bekleidungsstück oft vorkommt.
O (Die) O Sie ist eine fiktive Sklavin und die Hauptfigur des gleichnamigen Romans. OchsenziemerGetrockneter und lang gezogener Ochsenpenis, der als Schlaginstrument benutzt wird. Offene Beziehung Eine offene Beziehung ist eine Beziehung, in der die Partner wissentlich die Freiheit haben, auch andere Sexualpartner zu haben. Zur polyamorynen Beziehung unterscheidet sie sich dadurch, dass es hier nur um sexuelle Partnerschaften und nicht auch um emotionale Bindungen geht. OhrfeigenFür viele ein Tabu, für andere eine sehr intensive Erfahrung. Vom dominanten Part ausgeführter, leichter Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht. Hierbei geht es nicht darum, dem Partner primär Schmerzen zuzufügen, sondern durch die Handlung die Rollenverteilung unmissverständlich klar zu machen. Artikel zum Thema OrgasmusverbotVerbot für den devoten Part zu einem Orgasmus zu kommen. Outing Man unterscheidet das „Innere Outing“, in dem man sich selber die Neigung eingesteht und das „Äußere Outing“, in dem man es seiner Umwelt mitteilt. Das äußere Outing, kann gewollt sein oder ungewollt, indem es durch Zufall herauskommt, oder ein Zwangsouting geschieht, bei dem eine Dritte Person die Neigung anderen verrät. Artikel zum Thema
P Paddle Hierbei handelt es sich um flache Schlagwerkzeuge, die durch ihre breite Fläche gut zum Aufwärmen bei einer Session Verwendung finden. Die breite Fläche hinterlässt bei leichter bis mittlerer Schlaghärte keine bleibenden Spuren und verbessert die Durchblutung der Gefäße, was auch später folgende Spuren minimiert. PanikhakenEin Gerät, das vor allem im Reitsport gebraucht wird. Es handelt sich um einen Haken, der mit einem Sicherheitshebel versehen ist. Betätigt man diesen, öffnet sich der Haken unabhängig vom Gewicht was daran befestigt ist. So kann in Notfällen schnell eine Fixierung gelöst werden. ParaphilieMedizinisches Fachwort für jegliche krankhafte Form der Sexualität, umgangssprachlich auch als Perversion bezeichnet. PartiesEs gibt spezielle Parties für BDSMler. Artikel zum Thema PeitschenEs gibt alle Arten von Peitschen, die sich in Material, Größe und Effekt unterscheiden. Allen gemeinsam ist ein fester Griff, an welchem zumindest ein, meist aber mehrere flexible Riemen sitzen. Penetration Sexueller Verkehr durch Eindringen in eine Körperöffnung. Dies kann durch ein Körperteil (Penis, Hand), aber auch durch Gegenstände erfolgen. PenisringAuch Cockring genannt, ist ein Sexspielzeug, der um das Glied des Mannes gelegt oder gebunden wird. Dies kann eine Erektion erzwingen, verlängern oder aber, wenn er sehr eng gebunden ist, schmerzhaft werden lassen. PerversenaufschlagLustiger Seitenhieb auf die Preise im BDSM Bereich. Dinge, die zum Teil in jedem Baumarkt oder Reitsportladen für einen Bruchteil des Preises zu kaufen sind, erhalten, sobald das Etikett BDSM drauf angebracht ist, einen Aufschlag von meist weit über 100%. Artikel zum Thema PetplayEin Rollenspiel, bei dem mindestens einer der Partner die Rolle eines Tiers spielt. Am häufigsten, aber sicher nicht abschließend, sind hier die Rollen Katze, Pony und Hund zu nennen. Plug Sexspielzeug aus Kunststoff, Metall oder aufblasbarem Gummi, das der Penetration des Anus oder der Vagina dient und mit einem verdickten Endstück gegen versehentliches Hinein- oder Herausgleiten gesichert ist. Polygamie Eine Beziehungsform, in der beide Partner einander lieben, aber auch weitere Sexualpartner haben dürfen. PolyamoryBeziehungsform, bei der nicht nur eine Person geliebt wird, sondern auch mehrere geliebt werden können. PoppersEine sexuell stimulierende leichte Droge, die eigentlich ein medizinisches Präparat ist. Wie alle Drogen kann auch diese süchtig machen und in Kombination mit anderen Mitteln, vor allem Viagra, durch Wechselwirkungen zum Tode führen. In Deutschland ist der Besitz legal (Stand 08.2008), der Verkauf unter der Ladentheke hingegen nicht, da es sich hierbei um einen Verstoß gegen das Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln handelt. PrangerEs gibt viele verschiedene Arten des Prangers. Allen gemeinsam ist, dass zumindest der Kopf und, meist auf Höhe des Kopfes, zusätzlich die Hände, darin fixiert werden. PussypeitscheWeiche Peitsche, mit der man auch die Genitalien behandeln kann.
Q R Rape Englische Bezeichnung für eine Vergewaltigung. RealsadistBezeichnung für jemanden, der daran Freude hat, außerhalb der Grenzen und Tabus des anderen zu agieren. Dies ist eine Form der Persönlichkeitsstörung, die zwang- und krankhaft sadistische Züge zeigt. Es besteht kein Zusammenhang mit dem Begriff des einvernehmlichen Sadomasochismus. Reizstrom Strom aus einem medizinischen Gerät, bei dem sehr genau die Intensität eingestellt werden kann, von leichtem Kribbeln bis zu mittleren Stromschlägen. Rimming Eine Person, fast immer der devote Part, leckt den Anus der anderen Person. Ring der O Ein Ring, an dem ein weiterer kleinerer Ring befestigt ist. Er entstammt der Geschichte der O und ist das am weitesten verbreitete Erkennungszeichen unter BDSMlern. Ringknebel Ein Knebel, der auf Mundhöhe einen Ring hat. Hierdurch ist der Mund der devoten Person weiterhin frei zugänglich, da dieser Ring zwischen die Zähne gelegt wird. RitualeEin Ritual (vom lateinischen ritualis = "den Ritus betreffen") ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende Handlung mit hohem Symbolgehalt. Im BDSM Bereich gibt es ritualisierte Handlungen, bei denen z.B. bestimmte Körperhaltungen oder Verhaltensweisen festgelegt sind. Ritual BDSMEine stark reglementierte Form von BDSM, in der sehr viele ritualisierte Handlungen vollzogen werden und das "Spiel" prägen. Es gibt auch Personengruppen, die nach vorgeschriebenen Ritualen leben. In diesen Gruppen gibt es Erfolgsstufen und Prüfungen. Rohrstock Ein sehr gebräuchlicher und günstiger Gegenstand im Bereich sadomasochistischer Handlungen. Üblicherweise sind diese aus Ratan, es gibt aber auch Bambus (Vorsicht Splittergefahr), Buche, Fiberglas (schmerzhaft) und diverse andere Materialen sowie Überzüge. Je nach Art und Verwendung sind die Effekte sehr verschieden. Rollenspiel Einer oder mehrere Beteiligte schlüpfen, während eines Spiels, in eine fremde Rolle. Häufig gibt es bei den Rollen ein starkes Machtgefälle. Beispiele hierfür sind Petplay (die Rolle eines Tieres wird angenommen) oder Ageplay (Spiel mit dem Altersunterschied z.B. Schüler/Lehrer). Artikel zum Thema Rute Ruten sind dünne, blattlose einzelne Zweige (oft Haselnuss oder Weide) oder aber ein Bündel ebensolcher (oft Birke) und sind als Züchtigungsmittel schon sehr lange im Gebrauch.
S Safeword Eine Art Codewort, mit dem der devote Part in Notfällen das Spiel sofort beenden kann. Das Safeword wird zu Teil auch als Stoppwort bezeichnet. Artikel zum Thema Serva Bezeichnung für eine devote Frau („Servus“ wäre die männliche Bezeichnung, die aber nicht vorkommt). Genau genommen steht sie über der Sklavin, da sie mehr den Status einer Dienerin hat. Session Bezeichnung für ein zeitlich, meist auf Stunden, begrenztes BDSM Spiel. Shooting Bezeichnung für ein Fotoshooting. Es geht darum, mehr oder weniger geplant Fotos zu machen, die mehr als nur Schnappschüsse sind. Singletail Eine Peitsche aus nur einem Strang. Da die ganze Wucht des Schlages somit auch nur auf einer begrenzen Fläche auftrifft, gehören sie zu den Peitschen, die größere Schmerzen hervorrufen können. Sinnesentzug Entzug eines oder mehrere Sinne, meist in Form einer Augenbinde. Artikel zum Thema Sklavenvertrag Schriftliche, aber nicht rechtsbindende Vereinbarung, die die Pflichten und Rechte von Dom und Sub regeln. Artikel zum Thema Sklavin Bezeichnung einer devoten Frau, genau genommen einer Frau, die im Besitz eines Doms steht. Sling Die englische Bezeichnung für eine Mischung aus Liebesschaukel und Hängematte. SMJG Jugendvereinigung der BDSMler bis 28. SnowballZu Deutsch der Schneeball. Eine Praktik, bei der ein Mann bis zum Schluss oral befriedigt wird und ihm danach sein eigenes Ejakulat in den Mund gegeben wird. Spanischer ReiterDieses Gerät besteht aus einem nach oben keilförmigen Holzbock oder einem Vierkantholz. Beide sind zum Teil sogar mit Metallzacken versehen, auf dem die devote Person mit gespreizten Beinen gesetzt wird. Dabei berühren die Füße nicht den Boden, so dass das gesamte Körpergewicht zwischen den Beinen getragen werden muss. SpekulumEin medizinisches Gerät aus Metall (von den billigen Plastikgeräten ist abzuraten), das von Gynäkologen zu Untersuchungszwecken eingesetzt wird. Es spreizt vorsichtig die Vagina. Spiel Wenn BDSM nicht gelebt wird, ist es für beide Beteiligten nur ein Spiel um Macht und Ohnmacht. Daher wird häufig von spielen gesprochen, wenn es darum geht, dass ein Dom und eine Sub miteinander BDSM betreiben. Spielbeziehung Eine andere Bezeichnung für eine Affäre, die so nur im Bereich BDSM Verwendung findet. Artikel zum Thema Spielname Ein neuer Name, den der devote Part erhält und mit dem er im Spiel, aber nicht außerhalb dessen, angesprochen wird. Spielzeug Im BDSM Kontext die diversen Instrumente, die einem zur Verfügung stehen. Spielzimmer Ein Zimmer, dessen primärer Zweck die Nutzung im Rahmen eines Spiels ist. Meist ausgestattet mit zumindest einem Andreaskreuz, einem Bondagebrett, einem Pranger und einem Bock. Beitrag Spielzimmer SpittingEnglischer Begriff fürs Anspucken. Spreizstange Eine feste Stange, an deren Enden, zum Teile aber auch an weiteren Stellen, Ösen zum Fixieren sind. Durch die Fixierung wird je nach Größe der Stange eine Spreizung hervorgerufen. Fixiert werden üblicherweise die beiden Arme und/oder Beine. SSC Die englische Bezeichnung „safe, sane, consensual“ bedeutet in etwa „sicherheitsbewusst, mit klarem Verstand und einvernehmlich“. Eine alternative und kürzere Übersetzung ist „sicher, vernünftig und einvernehmlich“. SSC bildet das Grundprinzip der meisten BDSMler und kann als eine Art moralischer Verhaltenskodex aufgefasst werden, der sich aber auch jedem logisch denkenden Mensch erschließen müsste. Stino Abfällige Bezeichnung für einen „NichtBDSMler“. Es ist die Abkürzung für „stinknormal“ und bringt die eigene bewusste oder unbewusste Intoleranz der BDSMler zum Ausdruck. Auch wenn der Begriff oft gebraucht wird, sollte er vermieden werden. Strafbuch Ein Buch, in dem Sub die täglichen Vergehen protokolliert, welches der Dom regelmäßig kontrolliert und die Vergehen anschließend ahndet. StrapOn Der StrapOn ist ein Sexspielzeug welches auch als Umschnalldildo bezeichnet wird und mit dem eine Frau eine andere Frau oder einen anderen Mann penetrieren kann. StreckbankDer auf einer langen Platte liegende devote Part wird an Armen und Beinen fixiert. Diese Fixierung kann angezogen werden, so dass sich der Körper strecken muss. Striemen Sie entstehen als Folge des Einsatzes von Schlaginstrumenten. Hierbei handelt es sich um lokale Schwellungen des getroffenen Gewebes. Manche mögen sie, andere hassen sie. Stromspiele Spiele, bei denen elektrischer Strom zum Stimulieren oder Bestrafen eingesetzt wird. Sub Bezeichnung für den devoten Part. Switcher Jemand, der sowohl dominant wie auch devot im Bereich BDSM sein kann. Artikel zum Thema Szene Bezeichnung für die Gesamtheit der aktiv praktizierende BDSMlern, die untereinander Kontakt pflegen.
T Tabu Etwas, das für einen der beiden Partner absolut untragbar ist und wofür zumindest der devote Part seine Zustimmung nicht geben würde. Artikel zum Thema Tabus und Grenzen Tawse Ein Schlaginstrument bestehend aus einem schweren Lederstreifen, der am Ende gespalten ist. TFP Die Abkürzung steht für das englische „time for prints“ und bedeutet, dass der Fotograf für das Model nichts zahlt und das Model im Gegenzug die Ergebnisse des Shootings erhält. Der Fotograf ist grundsätzlich Urheber der Fotos. Einer Veröffentlichung bzw. dem Verkauf der Fotos steht jedoch das Recht am eigenen Bilde des Models gegenüber. Wie die Rechte an den Fotos einzeln verteilt sind, muss noch festgelegt werden. Meist erhält der Fotograf die Rechte, das Bild unter eigenem Namen zu nutzen und das Model das Recht, die Bilder für sich privat zu nutzen. Top Verbreitete Bezeichnung, vor allem für den männlichen dominanten Part. Topping from the bottomKommt aus dem Englischem und bedeutet so viel wie "Herrschen vom Boden aus". Sub manipuliert Top so, dass dieser macht was er/sie will. Artikel u.a. zum Thema Topping from the bottom TPE, Total Power Exchange Es geht um den totalen Machtverlust auf Seiten des devoten Parts. Dies kann für einen begrenzten Zeitraum erfolgen, aber auch auf Dauer. TPE bedeutet zum einen eine extreme Hingabe und zum anderen auch eine extreme Verantwortung. Toycleaner Bezeichnung von Mitteln, mit denen vor allem Sexspielzeug gereinigt werden kann und für die Hygiene sehr sinnvoll sind. Trampling Dies steht dafür, auf jemandem rumzutrampeln, auf ihm zu stehen oder zu gehen. Es ist darauf zu achten, keine Körperteile zu treffen die verletzungsanfällig sind, was natürlich auch von dem Schuhwerk und den beteiligten Personen abhängt. Artikel zum Thema Trampling Transsexualität Transsexualität liegt vor, wenn ein Mensch körperlich eindeutig einem Geschlecht angehört, er sich jedoch selber als Angehöriger des anderen Geschlechts empfindet und danach strebt, sich auch körperlich dahingehend zu wandeln. Artikel zum Thema Transvestiten Sie finden erotisches Vergnügen daran, in die Rolle des jeweils anderen Geschlechts zu schlüpfen. Dies geschieht durch eine Art Maskerade und meist sind es Männer, die Freude an dieser Spielart finden. Artikel zum Thema Triskele Die Triskele ist ein BDSM Symbol aus dem amerikanischen Raum, hinter dem sich eine sehr umfangreiche Symbolik verbirgt. Oftmals wird dieses Symbol auf BDSM Webseiten eingesetzt. Getragen wird es eher weniger, da Träger zum Teil befürchten, dass das Zeichen mit Nazisymbolen verwechselt wird. Tunnelspiel Die Bezeichnung stammt von einer Analogie: Wenn man in einen Tunnel hineinfährt, kann man nicht mittendrin wenden und umkehren. Es geht also darum, dass es für eine gewisse Strecke keine Ausstiegsmöglichkeit mehr gibt, man muss da nun durch. Die Ausstiegsmöglichkeiten können zum Beispiel dadurch verbaut werden, dass Mittel verwendet werden, deren Wirkung nicht verkürzbar ist. ABC Salben, die ein starkes Brennen hervorrufen wenn sie erst einmal eingerieben sind wären eines von vielen Beispielen. Artikel zum Thema
U Umschlagen Bei längeren flexiblen Schlaginstrumenten, kann das Ende sich um den Körper wickeln. Da das Ende dabei zusätzlich beschleunig wird, kann dies zu erheblichen Spuren und auch Verletzungen führen. Dieses wird auch als „Wrap-Around-Effekt“ bezeichnet. Uniform Echte oder auch Fantasieuniformen werden zum Teil von BDSMlern getragen und sind für manche auch ein Fetisch.
Urtikation Ausdruck für Schlagspiele mit Nesseln, wird in der Medizin heute noch bei Gicht und Rheuma eingesetzt. Am häufigsten werden dabei Brennnesseln verwendet. Es sollte aber erst mit wenigen Nesseln getestet werden, ob eine Allergie vorliegt. Gesteigert werden kann der Effekt, indem nach der Anwendung kaltes Wasser zerstäubt auf die betroffenen Stellen gesprüht wird.
V Vanilla Bezeichnung von BDSMlern für nicht BDSMler. Hintergrund ist folgende Analogie: Fast jeder Mensch mag Speiseeis und die beliebteste Sorte ist Vanilleeis. Dieses wird mit dem normalen heterosexuellen Sex gleichgesetzt, den der Großteil der Bevölkerung mag. Neben dieser Eissorte gibt es aber auch viele andere, die man mögen kann. Vergewaltigung Strafbar gemäß dem deutschen Strafgesetzbuch § 177. Es gibt jedoch viele devote Personen, die zumindest in der Fantasie gerne „Opfer“ einer solchen Vergewaltigung wären. Den Unterschied zwischen der verwerflichen strafbaren und einer einvernehmlichen Vergewaltigung hier auszuführen, würde den Rahmen sprengen. VergewaltigungsfantasieDie sexuell stimulierende Fantasie vergewaltigt zu werden oder zu vergewaltigen. Die Fantasie ist streng von dem realen Akt zu trennen, beide drehen sich um die gleiche Handlung sind aber grundverschieden. Artikel zum Thema Verhör Eine Spielart, in dem ein Verhör simuliert wird. Verleih Hiervon spricht man, wenn der dominante Part den devoten Part an jemanden verleiht. Mit dieser Leihgabe können verschiedene Rechte an den Beliehenen mit übergehen. Verleihen sollte man nur an Leute, die man kennt. Artikel u.a. zum Thema Verleih Violett Wand Ein Gerät, das früher in der „Medizin“ eingesetzt wurde und leichte Stromstöße versetzt. Der Name rührt daher, dass die Stäbe, die mit Gas gefüllt sind, meist durch den Strom violett leuchten. Sie sind im Bereich der Elektrospiele recht ungefährlich, trotzdem sollte man sich informieren, wie das Gerät zu gebrauchen ist. Vorführung Der devote Part wird anderen als devoter Part präsentiert, meist erfolgt dies im Rahmen eines Spiels vor anderen BDSMlern. Artikel zum Thema Voyeurismus Umgangssprachlich auch „Spannen“ genannt, bedeutet, einen sexuellen Lustgewinn durch das reine Zuschauen zu erhalten. Artikel zum Thema W Wachs Vorsicht vor Bienenwachs, im Gegensatz zu Stearinkerzen hat jenes Wachs eine oftmals höhere Temperatur, die im schlimmsten Fall so hoch sein kann, dass es zu Verbrennungen kommt. Artikel zum Thema Wraparound Flexible Schlaginstrumente haben die Eigenschaft, sich um den Körper zu wickeln (das sogenannte Umschlagen), wenn nicht mit der Spitze getroffen wird. Das Ende des Schlaginstrumentes wird in diesem Fall zusätzlich beschleunigt und schlägt um den Körper herum bis es auftrifft. Dabei kann es zu ernsten Verletzungen kommen. WunschzettelsubSub bestimmt offenkundig was Dom machen soll und Dom kommt diesen Wünschen auch regelmäßig nach. Artikel u.a. zum Wunschzettelsub
X und Y Z ZaumzeugOft beim Petplay vorkommendes Kopfgeschirr, ähnlich wie bei einem Pferd. ZofeBezeichnung einer Sub, meist weiblich, die dienend im Einsatz ist und vor allem zum Bedienen eingesetzt wird. Sie ist demnach oft aktiv tätig und hat feste Pflichten zu erfüllen, oftmals in einem Dienstmädchenoutfit. ZüchtigungUnerwünschtes Verhalten wird durch den Einsatz von SM bestraft. ZwangsentsamungAuch unter dem Begriff "Melken" bekannte Technik bei dem der devote Mann unter Zwang ejakuliert, meistens geschieht dies sehr schnell und sehr oft hintereinander, was mit der Zeit schmerzhaft wird. Artikel zum Thema
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